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Fahrerlaubnis: Wiedererteilung

Allgemeine Informationen

Ist die Fahrerlaubnis durch ein Gericht oder eine Verwaltungsbehörde rechtskräftig entzogen worden, erlischt diese mit allen Rechten und Pflichten. Das gleiche gilt bei einem Verzicht auf die Fahrerlaubnis. 

Gleichzeitig wird meistens vom Gericht eine Fahrerlaubnissperre festgesetzt. Der Richter hält den Betroffenen während dieser Zeitspanne für ungeeignet zum sicheren Führen eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr. An diese Fahrerlaubnissperre ist die Fahrerlaubnisbehörde gebunden, d. h. eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis kann frühestens nach Ablauf dieser Sperre erfolgen. Nach Antragsstellung erfolgt dann eine Überprüfung der Kraftfahreignung durch die Fahrerlaubnisbehörde. 

Eine neue Fahrerlaubnis wird nur erteilt, wenn die Bedenken an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen, die zur Entziehung geführt haben oder die sich im Laufe des Verfahrens herausstellen, ausgeräumt werden. 

Der Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis kann erst nach Eintritt der Rechtskraft der Entziehung der Fahrerlaubnis und frühestens 6 Monate vor Ablauf einer festgesetzten Sperrfrist gestellt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Allgemeine Unterlagen: 

  • Antragsvordruck
  • Kopie Personalausweis (oder Reisepass mit Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes)
  • aktuelles biometrisches Lichtbild
  • Führungszeugnis der Belegart 0 nach § 30 Abs. 5 BZRG (Bundeszentralregistergesetz), zu beantragen im Einwohnermeldeamt Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung 

Unterlagen zur Beantragung der Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L, T: 

  • Sehtestbescheinigung vom Optiker oder Sehtestbescheinigung/Zeugnis/Gutachten vom Augenarzt (nach Anlage 6 zur FeV)

 Unterlagen bei Beantragung der Klassen C1, C1E, C, CE:

  •  Gutachten oder Zeugnis eines Augenarztes über das Sehvermögen (nach Anlage 6 zur FeV)
  • Gutachten eines Arztes über die geistige und körperliche Kraftfahreignung (nach Anlage 5 zur FeV)  

Unterlagen bei Beantragung der Klassen D1, D1E, D, DE:  

  • Gutachten oder Zeugnis eines Augenarztes über das Sehvermögen (nach Anlage 6 zur FeV)
  • Gutachten eines Arztes über die geistige und körperliche Kraftfahreignung (nach Anlage 5 zur FeV)

 

Welche Gebühren fallen an?

Antragstellung und Erteilung     

  • Bei Antragstellung ist eine Anfangsgebühr von 90,- Euro zu entrichten.
  • Die gesamte Verwaltungsgebühr für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis beträgt zum Abschluss des Verfahrens entweder 119,30 Euro oder 159,30 Euro (je nachdem, ob ein ärztliches oder medizinisch-psychologisches Gutachten auszuwerten ist).
  • (Stand September 2018)
Was sollte ich sonst noch wissen?

Ist die Ablegung einer erneuten Prüfung in Theorie und Praxis für die beantragten Fahrerlaubnisklassen erforderlich?                           

Liegen Tatsachen vor, die die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die erforderlichen theoretischen oder praktischen Fähigkeiten der beantragten Fahrerlaubnisklasse nicht mehr besitzt, kann die Ablegung einer erneuten Prüfung in Theorie oder Praxis gefordert werden. Dabei sind die für Ersterwerber einer Fahrerlaubnis vorgeschriebenen Pflichtstunden nicht abzuleisten. Feste Zeitgrenzen, wann eine Prüfung verlangt wird, können hier nicht genannt werden, da jeweils eine Einzelfallbetrachtung erforderlich ist. Zu berücksichtigen ist zum Beispiel, wie lange der Antragsteller Inhaber der begehrten Fahrerlaubnis gewesen war und/oder wie lange der Entzug der Fahrerlaubnis bereits zurückliegt. 

Sind besondere (fach-)ärztliche Gutachten oder eine medizinisch-psychologische Begutachtung erforderlich? 

Es ist nicht immer möglich, bei oder vor Antragstellung konkret zu beurteilen, ob Gutachten beigebracht werden müssen. Dies ist erst möglich, wenn alle Registerauskünfte (z. B. Fahreignungsregister beim Kraftfahrtbundesamt und Führungszeugnis) und ggf. Straf- und Bußgeldakten ausgewertet worden sind. Die vorgeschriebenen Ermittlungen können einige Zeit in Anspruch nehmen. Wenn eine Begutachtung erforderlich wird, wird die Beibringung eines Gutachtens schriftlich angeordnet.

Trunkenheitstäter müssen sich vor der Neuerteilung der Fahrerlaubnis in jedem Fall einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen, wenn anlässlich der Trunkenheitsfahrt eine Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille oder mehr erreicht wurde. Darüber hinaus ist im Einzelfall zu prüfen, ob auch bei einer Blutalkoholkonzentration ab 1,1 Promille eine MPU erforderlich wird. Ab der zweiten Trunkenheitsfahrt ist eine MPU zwingend notwendig, unabhängig von der Höhe der Blutalkoholkonzentration. Steht der Fahrerlaubnisentzug im Zusammenhang mit Drogenkonsum oder wurde beim Stand von 8 Punkten entzogen, wird ebenfalls eine MPU erforderlich. Auch die Begehung von Straftaten, die im Zusammenhang mit der Kraftfahreignung oder dem Straßenverkehr stehen, kann eine MPU erforderlich werden lassen.

Um nach dem Entzug der Fahrerlaubnis bis zur begehrten Neuerteilung nicht unnötig Zeit zu verlieren, klären Sie bitte rechtzeitig (ggf. schon vor Antragstellung) z. B. mit Hilfe eines/r Verkehrstherapeuten/in oder einer MPU-Beratungsstelle ab, ob und in welcher Form und für welchen Zeitraum Abstinenznachweise oder ein Drogenscreening zu erbringen sein werden bzw. wie Sie sich darüber hinaus auf die Begutachtung vorbereiten sollten. Informationen dazu erhalten Sie auch bei der Führerscheinstelle.

 


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