Zeitzeugen







Auf den Spuren des Lagers

Das Außenlager Obernheide geriet nach dem Krieg in Vergessenheit. Erst Dr. Hartmut Müller, der Leiter des Staatsarchivs Bremen, stieß 1983 auf Spuren des Lagers und nahm Kontakt zu überlebenden Frauen in Budapest auf. Gleichzeitig hatte Lily Maor, eine ungarische Jüdin, damit
begonnen, in Israel die Adressen der anderen "Frauen von Obernheide" zu sammeln und einen Verein der Überlebenden zu gründen. Auf private Initative, später auf Einladung des Bremer Senats und der Gemeinde Stuhr, besuchten 1985, 1988 und 1995 Überlebende aus aller Welt das ehemalige Lager Obernheide.