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ALLRIS - Auszug

02.09.2025 - 4 Glasfaserausbau in der Gemeinde Stuhr - aktuell...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Ahrens begrüßt Herrn Sieve von der Deutschen Glasfaser.

 

Herr Beyersdorff verweist auf die umfangreichere Darstellung des Sachstands zum Glasfaserausbau in der Gemeinde Stuhr in der letzten Ausschusssitzung und betont, dass heute lediglich ein Update vorgetragen wird mit Schwerpunkt auf den Bereich Seckenhausen.

 

Herr Beyersdorff berichtet, dass die beiden verbliebenden zu fördernden Schulen nach Angaben des Landkreises bald angeschlossen werden sollen. Außerdem gab es eine Meldung von der GVG Glasfaser, dass diese ihre Technikzentralen in Kürze errichten werden. Der entsprechende Ansprechpartner kann an der heutigen Sitzung nicht teilnehmen, hat aber für die nächste Sitzung zugesagt, um verbindlichere Auskünfte zur Ausbauplanung zu geben.

 

Herr Sieve stellt den Glasfaserausbau in der Gemeinde Stuhr - aktueller Sachstand anhand einer Präsentation vor, die dem Protokoll als Anlage beigefügt ist. Herr Sieve stellt sich als kommunaler Ansprechpartner der Deutschen Glasfaser vor und bedankt sich für die Möglichkeit den aktuellen Sachstand in der Gemeinde Stuhr vortragen zu können. Herr Sieve betont wie wichtig verlässliche Absprachen seien.

 

Herr Sieve stellt den Projektablauf der Deutschen Glasfaser vor und vermerkt, dass die Projektphase im Bereich Seckenhausen „1. Gebietsanalyse“, „2. Kooperationsvereinbarung mit Kommune“ und „3. Nachfragebündelung“ abgeschlossen seien und sich das Projekt aktuell zwischen Phase „4. Planungsphase“ und „5. Bauphase“ befände, sodass bald die Phase „6. Aktivierung und Inbetriebnahme“ gestartet werden könne.

 

Herr Sieve stellt das gesamte Ausbaugebiet Stuhr anhand einer Karte vor. Insgesamt solle die Deutsche Glasfaser bereits 1.756 Privathaushalte und 435 Gewerbebetriebe angeschlossen haben, bzw. planen diese anzuschließen. Das Gebiet in Seckenhausen solle als nächstes angeschlossen werden. Herr Sieve betont, dass er aktuell im stetigen Austausch mit Herrn Beyersdorff sei und, dass auch geplante Neubaugebiete in der Planung berücksichtigt würden. Die vorgestellte Karte sei noch nicht final und würde um einzelne Gebiete und geplante Neubaugebete ergänzt.

 

Herr Sieve stellt das Ausbaugebiet Seckenhausen in einer detaillierteren Karte vor. Es umfasst insgesamt 898 Haushalte. Herr Sieve benennt die Vorvermarktungsquote von 33 % aller Haushalte als wirtschaftliche Voraussetzung für die Ausbauentscheidung von Deutsche Glasfaser. In Seckenhausen ist diese Quote im Frühjahr erreicht worden und betrage aktuell 39%. Er hebt hervor, dass zwar eine bestimmte Quote interessierter Bürger für den Start des Ausbaus erforderlich sei, der Ausbau jedoch dennoch bis an die Grundstücksgrenze sämtlicher Haushalte erfolgen solle.

Herr Sieve stellt den geplanten Zeitplan für das Ausbaugebiet Seckenhausen vor. Der Ausbau solle im vierten Quartal 2025 mit dem Tiefbau starten. Herr Sieve rechne mit den ersten Aktivierungen im Sommer 2026, kann aber keine noch genaueren Zusagen machen. Er betont, dass der Ausbau definitiv stattfinden würde, fraglich ist lediglich der konkrete Startzeitpunkt.

 

Herr Ahrens gibt den anwesenden Bürger*innen Gelegenheit Fragen zu stellen.

 

Ein Bürger fragt, wie weit das Gebiet in den Norden geplant ist. Eine aktuell nicht angeschlossene Zone läge in der Nähe eines entstehenden Gewerbegebiets und er möchte wissen, ob dieses Gebiet bei der Planung neuer Glasfaseranschlüsse mitberücksichtigt wird.

 

Herr Sieve erklärt, dass er hierzu im Kontakt mit Herrn Beyersdorff stehe. Er betont, dass der Ausbau eigenwirtschaftlich finanziert würde und, dass konkrete Wirtschaftlichkeitsschätzungen benötigt würden, bevor er konkrete Aussagen treffen kann.

 

Ein Bürger berichtet, dass bei ihm im südlichen Bereich 2020 Aufträge an GVG erteilt würden, aber bisher keine Anschlüsse hergestellt würden. Er fragt nach Unterstützung der Gemeinde Stuhr, fragt wer diese Anschlüsse erschließen darf und ob er selbst eine Leitung vom Verteilerkasten legen dürfe und wie die Verbindlichkeit seitens der Unternehmen sichergestellt wird.

 

Herr Beyersdorff erklärt, dass das Gebiet Fahrenhorst in der vorherigen Ausschusssitzung vorgestellt wurde. Herr Beyersdorff erklärt, dass einzelne Bürger sich keinen Anschluss selber legen dürfen. Das dafür erforderliche Wegenutzungsrecht besitzen nur Telekommunikationsunternehmen. Um die Verbindlichkeit zu erhöhen, soll der Ansprechpartner der GVG in der nächsten Ausschusssitzung persönlich Stellung beziehen. Er hat allerdings den Eindruck, dass der Ausbauwille der GVG vorhanden ist und verweist auf die Errichtung der Technikzentralen (POP-Standorte), die in Kürze von der GVG gebaut werden sollen.

 

Ein Bürger fragt wer überprüfen wird, ob die gemachten Aussagen auch eingehalten werden.

 

Herr Sieve betont, dass die Deutsche Glasfaser bereits vor Ort ist und der Bereich Seckenhausen als nächstes anstehe. Die aktuelle Zeitplanung solle aber keine Fragen von Jahren, sondern von Wochen sein. Auf der nächsten Ausschusssitzung könnte er möglicherweise neue Erkenntnisse vortragen.

 

Sodann gibt Herr Ahrens das Thema zur Beratung an die Ausschussmitglieder.

 

Herr Hollmann erzählt von der Problematik, dass das bestehende Kupfernetz nicht mehr ausgebaut werden solle und Haushalte, die noch nicht an das Glasfasernetz angeschlossen sind, keinen Telefon- bzw. Internetanschluss bekommen könnten.

 

Herr Depken fragt Herrn Sieve, ob die Deutsche Glasfaser auch als Provider tätig ist.

 

Herr Sieve bestätigt dies und erklärt, dass die Deutsche Glasfaser auch anderen Anbietern ihr Netz zur Verfügung stelle. Es sollen bereits Verträge mit Anbietern geschlossen worden seien. Als Beispiele nennt Herr Sieve Vodafone oder EWE.

 

Herr Depken erklärt, dass Herrn Beyersdorff in der letzten Sitzung berichtet habe, dass die Netzausbauer ihr Netz anderen Unternehmen nicht zur Verfügung stellen würden. Er begrüßt diese Veränderung.

 

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Wortbeitrag Beschlussprotokoll

Die Protokollierung der Präsentation und Beratung erfolgt im Protokoll.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen nimmt den Sachstandsbericht zum Glasfaserausbau in der Gemeinde Stuhr zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen

Nein-Stimmen

Enthaltungen

Stimmberechtigte

13

0

0

13