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ALLRIS - Vorlage

Sitzungsvorlage - 086.1/25

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

Der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis.

 

 

 

Beyersdorff

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Sachverhalt

 

Das Thema flächendeckender Glasfaserausbau wurde zwar bereits im letzten Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen am 27.05.2025 behandelt, der Ausschuss sollte aber zum Fortgang des Glasfaserausbaus weiterhin informiert werden.

 

Für einen erfolgreichen Fortgang des Glasfaserausbaus galt es insbesondere, die Ausbauzusagen der beiden eigenwirtschaftlich tätigen Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser (mit ihrem Ausbaugebiet Seckenhausen) und der GVG Glasfaser GmbH (für mehrere Ausbaugebiete) mit einer höheren Verbindlichkeit und konkretisierten Zeitplänen zu unterlegen.

 

Die Deutsche Glasfaser hat mittlerweile zugesagt, den Glasfaserausbau in Seckenhausen im 4. Quartal 2025 mit der dafür erforderlichen Backbone-Anbindung zu starten.

Die Umsetzung mit dem Zeitplan und weiteren Eckdaten wird Herr Michael Sieve (Regionalmanager Kommunale Kooperationen) von Deutsche Glasfaser vortragen. Anschließend wird er für Fragen zur Verfügung stehen.

 

Von der GVG Glasfaser GmbH haben wir zwischenzeitlich auch eine deutlich verbindlichere Aussage zum Start ihrer Ausbaugebiete erhalten. Der tatsächliche Ausbau soll Ende August/Anfang September mit der Aufstellung von zwei POP-Zentralen (Technik-Zentralen) in Brinkum und Moordeich beginnen. Aufgrund einer Terminüberschneidung kann Herr Mario Aquino (Leiter nationale Projektentwicklung) bei der GVG Glasfaser GmbH erst zur nächsten Ausschusssitzung am 18.11.2025 persönlich die Zeitpläne und Ausbaugebiete präsentieren. Trotzdem ist die Aufstellung der POP-Zentralen als ein entscheidendes und belastbares Indiz für den lange erwarteten Ausbaustart zu werten.

 

Außerdem tut sich auch etwas bei den geförderten Anschlüssen der beiden Schulen (Grundschule Heiligenrode und Grundschule Brinkum). Hier erhielten wir vom Eigenbetrieb des Landkreises Diepholz die Auskunft, dass ihr Tiefbauunternehmen bis Anfang Oktober die Glasfaseranschlüsse verlegen wird.

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Auswirkung auf Klima

 

Ja

X

 

Nein

 

 

Das Vorhaben wirkt sich positiv auf den Klima-, Umwelt- und Artenschutz aus, weil der

flächendeckende Glasfaserausbau die Voraussetzung dafür ist, dass das Kupfernetz der

Deutschen Telekom (wie von der EU-Kommission gewünscht) bis zum Jahr 2030

abgeschaltet werden kann. Der Vorteil der Glasfasernetze gegenüber dem Kupfernetz liegt

unter anderem in dem vielfach geringeren Stromverbrauch bei gleichzeitig deutlich höheren

Bandbreiten. Somit trägt ein flächendeckender Glasfaserausbau mittelfristig zu einem

deutlich geringeren CO2-Ausstoß bei.

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