Wirtschaftsförderer Peer Beyersdorff und Zentrenmanagerin Anna Betsch begleiten den Start des Co-Working-Angebots im Reipschläger-Haus und setzen damit Impulse für modernes Arbeiten vor Ort.© Gemeinde StuhrJeden Mittwoch von 08:30 bis 17:00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, das gemeinsame Arbeiten in angenehmer Atmosphäre auszuprobieren und Teil einer offenen, kleinen Arbeitsgemeinschaft zu werden. Das Angebot richtet sich an Selbstständige, Kreative, Angestellte im mobilen Arbeiten sowie an alle, die ihr mobiles Büro nicht allein nutzen möchten. Zur Verfügung stehen Internetzugang, ein gemeinsamer Arbeitstisch für bis zu acht Personen sowie sechs einzelne Arbeitsplätze in separaten Räumen. Getränke und Snacks tragen zusätzlich zu einer entspannten Arbeitsumgebung bei.
Mit dem neuen Co-Working-Angebot unterstützt die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Stuhr gezielt moderne und flexible Arbeitsformen. Das Angebot schafft wohnortnahe Arbeitsmöglichkeiten, fördert den persönlichen Austausch und stärkt die Vernetzung vor Ort. Gleichzeitig trägt das Projekt zur Reduzierung von Pendelverkehren bei, erhöht die Standortattraktivität Brinkums und setzt Impulse für die lokale Wirtschaft. „Co-Working im Reipschläger-Haus soll für Selbstständige, Kreative und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine zusätzliche Option bieten, um das Pendeln zu reduzieren und das mobile Arbeiten zu fördern“, so Wirtschaftsförderer Peer Beyersdorff.
Der Start des Co-Workings ist bewusst als zweimonatige Testphase angelegt. Ziel ist es, Erfahrungen zu sammeln, Bedarfe kennenzulernen und das Angebot gemeinsam mit den Nutzerinnen und Nutzern weiterzuentwickeln. Während der Testphase erhebt die Gemeinde eine Nutzungsgebühr von 10 Euro netto pro Tag. Perspektivisch sind unterschiedliche Tarifmodelle geplant, darunter Tages- und Monatstarife für sogenannte Flex Desks oder Fix Desks, mit Preisen zwischen 40 und 250 Euro, je nach Modell.
Die Buchung der Arbeitsplätze und Räume erfolgt über ein Belegungs- und Buchungsportal. „Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und voneinander profitieren können – ganz unkompliziert und offen für alle“, sagt Zentrenmanagerin Anna Betsch.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, das Co-Working im Reipschläger-Haus auszuprobieren und die neue Arbeitsform in Brinkum aktiv mitzugestalten.
