Los geht's! Bürgermeister Stephan Korte (5.v.l.) setzt gemeinsam mit Mitgliedern des Gemeinderats und der Baufirma den ersten Spatenstich für das neue Hallenbad in Brinkum.© Gemeinde Stuhr„Mit dem neuen Hallenbad schaffen wir einen Ort, der allen Generationen zugutekommt. Hier werden künftig viele Kinder ihr Seepferdchen machen und sicher schwimmen lernen. Gleichzeitig bietet das Bad beste Bedingungen für den Schul- und Vereinssport sowie für Gesundheits- und Freizeitangebote. Damit investieren wir bewusst in Lebensqualität und eine moderne, nachhaltige Infrastruktur für die Zukunft unserer Gemeinde“, betont Bürgermeister Stephan Korte.
Auf dem Baugrundstück an der Bassumer Straße haben in den vergangenen Wochen bereits die vorbereitenden Arbeiten begonnen. Die obere Erdschicht wurde abgetragen und teilweise abgefahren. Ein großer Teil des Bodens verbleibt auf dem Grundstück und wird dort weiterverwendet, unter anderem für einen Schutzwall zu den benachbarten Grundstücken.
Als nächster großer Schritt steht der Aushub der Baugrube an.
Bürgermeister Stephan Korte freut sich auf das Hallenbad und rechnet mit bis zu 90.000 Badegästen pro Jahr.© Gemeinde Stuhr
Das neue Hallenbad wird auf einer Grundfläche von rund 2.600 Quadratmetern errichtet und eine Höhe von 9,55 Metern erreichen. Geplant ist ein Bad, das sich an den Bedürfnissen aller Stuhrerinnen und Stuhrer orientiert und vielseitige Angebote für unterschiedliche Altersgruppen und Nutzungen schafft.
Herzstück des neuen Hallenbades wird ein 25-Meter-Sportbecken mit sechs Bahnen sowie einem Ein- und Drei-Meter-Sprungturm sein. Damit entstehen hervorragende Bedingungen für den Schul- und Vereinssport, zugleich steht das Becken allen Stuhrerinnen und Stuhrern für das Freizeitschwimmen offen.
In Stuhr wird bewusst eine sechste Bahn geschaffen, die für spürbar mehr Flexibilität im Badebetrieb sorgt. Sie ermöglicht es, dass auch bei gleichzeitigem Sprungbetrieb weiterhin geschwommen werden kann. So bleibt das Becken durchgehend vielseitig nutzbar und bietet für unterschiedliche Anforderungen gleichzeitig gute Bedingungen.
Das neue Hallenbad wird damit den Anforderungen von Sport, Ausbildung und Freizeit in idealer Weise gerecht und zu einem echten Gewinn für die gesamte Gemeinde.
Im Hintergrund schon zu erkennen: die Baugrube des neuen Hallenbades. In Stuhr wird bewusst eine sechste Bahn geschaffen, die für spürbar mehr Flexibilität im Badebetrieb sorgt.© Gemeinde Stuhr
Ergänzt wird das Angebot durch ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden, das flexible Nutzungen wie Schwimmlernkurse, Aqua-Fitness, Reha-Angebote und Aqua-Cycling ermöglicht. Für die jüngsten Besucherinnen und Besucher ist ein Kinder-Plansch-Bereich vorgesehen, in dem sie Wasser spielerisch erleben können. Darüber hinaus wird es ein Warm- beziehungsweise Mehrgenerationenbecken geben, das mit einer erhöhten Wassertemperatur vor allem auf Erholung und ruhigeres Baden ausgerichtet ist. Mit dem Hallenbad entsteht in Stuhr ein funktionales und zukunftsgerichtetes Gebäude, das nicht nur den Bedarf an Wasserflächen für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit deckt, sondern auch im Bereich Energieversorgung neue Maßstäbe setzt. Vorgesehen sind unter anderem eine Wärmegewinnung über Wärmepumpen sowie die Stromerzeugung über Photovoltaikanlagen.
Das neue Hallenbad wird damit künftig ein lebendiger Ort für Bewegung, Begegnung und gemeinsame Erlebnisse sein – für Kinder, Familien, Vereine und alle, die sich im Wasser wohlfühlen.