Am 26. Februar 2026 geht es nicht nur um formale Ernennungen. Es geht um Anerkennung für jahrzehntelangen Einsatz, um Rückhalt für das Ehrenamt und um ein deutliches Signal der Unterstützung.
Die Gemeinde Stuhr steht geschlossen hinter ihrer Feuerwehr, mit Vertrauen in ihre Führungskräfte, mit Wertschätzung für den freiwilligen Dienst und mit Investitionen, die die Einsatzbereitschaft dauerhaft stärken.
Erfahrene Führung und verlässliche Perspektiven
Sven Lüßen wird erneut zum Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Heiligenrode berufen. Seit 2003 trägt er diese Verantwortung, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist er bereits seit 1979. Als Oberbrandinspektor steht er für Erfahrung, Kontinuität und Führungsstärke.
Da er aus rechtlichen Gründen keine vollständige Amtszeit mehr übernehmen darf, wird mit Daniel Albrecht erstmals ein zweiter stellvertretender Ortsbrandmeister eingesetzt. Der Hauptbrandmeister ist seit 2003 aktiv und wird schrittweise auf künftige Leitungsaufgaben vorbereitet. Damit wird ein geordneter Übergang sichergestellt und die Handlungsfähigkeit langfristig gestärkt.
Daniel Albrecht legt sein Gelöbnis ab. Er wird stellvertretender Ortsbrandmeister.© Gemeinde Stuhr
Bereits im Dezember 2025 wurden Thomas Erdt als Ortsbrandmeister sowie Rolf Wiechmann als stellvertretender Ortsbrandmeister für eine weitere Amtszeit bestätigt. Thomas Erdt gehört der Feuerwehr seit 1983 an und ist seit 2014 Ortsbrandmeister im Dienstgrad 1. Hauptbrandinspektor. Rolf Wiechmann ist seit 1982 Mitglied der Feuerwehr und seit 2014 stellvertretender Ortsbrandmeister im Dienstgrad Oberbrandinspektor. Dieses langjährige Engagement verdient besondere Anerkennung und ausdrücklichen Dank.
Moderne Ausstattung als klares Bekenntnis
Verantwortung zeigt sich nicht nur in Personalentscheidungen, sondern ebenso in der Qualität der Ausstattung. Wer rund um die Uhr bereitsteht, benötigt Technik, die zuverlässig, leistungsfähig und zukunftssicher ist. Grundlage der aktuellen Investitionen ist der vom Rat der Gemeinde Stuhr im Jahr 2022 beschlossene Feuerwehrbedarfsplan. Ziel bleibt die dauerhafte Sicherstellung des Schutzziels, insbesondere eine jederzeit verlässliche Löschwasserversorgung. Im Einsatz zählt jede Minute und jedes technische Detail muss perfekt funktionieren. Für die Ortsfeuerwehr Brinkum wurde deswegen ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 in Dienst gestellt. Die Ortsfeuerwehren Groß Mackenstedt und Seckenhausen erhalten jeweils ein Löschfahrzeug LF 20 mit 4000 Litern Wasservorrat.
Wer rund um die Uhr bereitsteht, benötigt Technik, die zuverlässig, leistungsfähig und zukunftssicher ist. (v.l.) Christian Windhorst, Michael Kalusche, Timo Dziallas, Stephan Korte, Rolf Wiechmann, Thomas Erdt, Sven Lüssen, Timo Rauer, Daniel Albrecht© Gemeinde StuhrDie Fahrzeuge sind individuell gefertigt, entsprechen modernsten technischen Standards und sind präzise auf die Anforderungen der Gemeinde abgestimmt. Eine Ausstattung auf diesem Niveau ist nicht selbstverständlich. Zudem befindet sich das neue Tanklöschfahrzeug für die Ortswehr Stuhr in der Fertigung. Die Auslieferung wird für Mitte 2026 erwartet. Auch im Bereich Einsatzstellenhygiene geht die Gemeinde konsequent voran. Ein MAN Zugfahrzeug mit der Kennung DH FF 1063, umgebaut durch die Eggers Fahrzeugbau GmbH, sowie ein Hygieneanhänger der Firma Deconta ermöglichen künftig die unmittelbare Dekontamination direkt am Einsatzort inklusive Umkleidebereich, beheizter Dusche und Sanitäranlage. Gesundheitsschutz ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Gefahrenabwehr und Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften. Das bisherige Löschfahrzeug LF 10 der Ortswehr Groß Mackenstedt wird an die Ortswehr Heiligenrode übergeben und bleibt somit weiterhin als wasserführendes Fahrzeug im Dienst.
Dazu Bürgermeister Stephan Korte: „Unsere Feuerwehr steht seit Jahrzehnten für Verlässlichkeit, Mut und Einsatzbereitschaft und das ehrenamtlich. Dafür gebührt allen Kameradinnen und Kameraden unser aufrichtiger Dank. Die heutigen Ernennungen zeigen, wie viel Erfahrung und Verantwortungsbewusstsein in unseren Führungsteams steckt. Kontinuität in der Leitung ist die Grundlage für eine starke Feuerwehr. Und Stärke zeigt sich nicht nur in Personen, sondern auch in der Ausstattung. Wer täglich bereitsteht, um anderen zu helfen, muss sich auf modernes und leistungsfähiges Gerät verlassen können. Deshalb haben wir als Gemeinde ganz bewusst in Fahrzeuge investiert, die technisch auf höchstem Niveau sind und in dieser Form nicht selbstverständlich zur Grundausstattung gehören. Als Gemeinde tragen wir Verantwortung für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Es macht mich stolz, dass wir unserer Feuerwehr diese Fahrzeuge übergeben können. Sie sind Ausdruck unserer Wertschätzung und ein klares Bekenntnis: Stuhr steht hinter seiner Feuerwehr – heute und in Zukunft.“
Dazu Gemeindebrandmeister Michael Kalusche: „Mein Dank gilt, allen Ernannten, für ihre bereits langjährige Bereitschaft, sich in der Freizeit für die Feuerwehr einzusetzen und Führungsverantwortung zu übernehmen. Wir als Feuerwehr freuen, uns heute diese neuen Fahrzeuge übernehmen zu können, da sie dem neuesten Stand der Technik entsprechen und uns sehr gut bei der Bewältigung der Einsätze helfen. Wir bedanken uns bei der Gemeinde und beim Rat, dass sie anerkennen, dass die Anforderung an die Feuerwehr gestiegen sind und uns mit dieser neuen Ausrüstung unterstützen.“
Die Fahrzeuge sind individuell gefertigt, entsprechen modernsten technischen Standards und sind präzise auf die Anforderungen der Gemeinde abgestimmt. Eine Ausstattung auf diesem Niveau ist nicht selbstverständlich.© Gemeinde Stuhr
Gemeinsames Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger Die Ernennungen und Fahrzeugübergaben stehen für mehr als neue Funktionen und moderne Technik. Sie zeigen, dass Engagement wahrgenommen wird, dass Führung unterstützt wird und dass die Gemeinde Stuhr konsequent in die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger investiert. Gemeinde und Gemeindefeuerwehr danken allen Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz.