Start des Ausbaus von Glasfaser Nordwest für die Gemeinde Stuhr – ein leistungsfähiges Open-Access-Netz entsteht© Gemeinde StuhrMit der offiziellen Bekanntgabe gehen die vier Breitbandprojekte in der Gemeinde Stuhr nun in die konkrete Umsetzungsphase. In den vergangenen Monaten wurden die Planungen intensiv vorangetrieben, sodass die Ausbaukonzepte inzwischen stehen und erste Genehmigungen bereits auf den Weg gebracht sind. Die Tiefbauarbeiten im öffentlichen Bereich starten ab sofort und sollen – je nach Witterung und Baufortschritt – in allen vier Gebieten voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein.
Für die technische Umsetzung arbeitet Glasfaser Nordwest mit dem erfahrenen Ausbaupartner NordConnect zusammen, der die Baukoordination und Durchführung übernimmt, sodass die Glasfaserinfrastruktur in Stuhr zügig und professionell realisiert wird. Im Anschluss wird das Infrastrukturunternehmen unverzüglich mit dem Bau der Hausanschlüsse fortfahren, um den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Stuhr so schnell wie möglich den Zugang zum Glasfasernetz zu ermöglichen.
Privatkunden und Unternehmen in der Gemeinde Stuhr haben ab dem 5. Mai 2026 die Möglichkeit, aus einem vielfältigen Angebot von derzeit sechs Telekommunikations-anbietern zu wählen. Die Open-Access-Vermarktungspartner Telekom, swb, 1&1, Plusnet, SIT Telecom sowie MK Netzdienste bieten auf dem gesamten Glasfaser-Nordwest-Netz in Stuhr leistungsstarke und zukunftssichere Glasfaserprodukte an. In Kürze soll mit JustBolt ein weiterer Anbieter hinzukommen und das flächendeckende Angebot zusätzlich erweitern. Darüber hinaus wird auch Vodafone ab Herbst 2026 Produkte über das Netz der Glasfaser Nordwest vermarkten, wodurch die Auswahlmöglichkeiten für Endkundinnen und Endkunden weiter wachsen.
Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Stuhr erhalten in 2026 eine leistungsfähige Glasfaseranbindung mit einer sehr großen Auswahl von unterschiedlichen Providern, die das Netz der Glasfaser Nordwest nutzen. Außerdem wird das Ziel eines flächen-deckenden Glasfaserausbaus weiter vorangebracht, da bislang kein Anbieter den Ortsteil Stuhr ausbauen wollte.
In den anderen Ausbaugebieten wird es zu einem Doppelausbau kommen, da auch die GVG dort einen Glasfaserausbau angekündigt hat. Die Gemeinde wird sich der Aufgabe stellen, diese beiden Baumaßnahmen zu koordinieren. Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger so wenig wie möglich unter dem Doppelausbau leiden.
Die Gemeinde begrüßt den angekündigten Glasfaserausbau außerordentlich. Durch die Realisierung dieser leistungsfähigen Infrastruktur wird der Standort für Bürger und Unternehmen erheblich aufgewertet. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass dieser Ausbau eigenwirtschaftlich, also ohne den Einsatz von Steuermitteln, erfolgt und somit dem Ziel des flächendeckenden Glasfaserausbaus entscheidend näherkommt.