Das Projekt "Pop-Up-Plätze - Räume der Möglichkeitserforschung" der Gemeinde Stuhr wird über das Programm "Zukunftsräume Niedersachsen" gefördert.
Durch die Einrichtung von temporären Plätzen in den acht Ortsteilen sollen die Ortskerne belebt werden.
"Pop-Up" bedeutet so etwas wie "Auftauchen".
Der Gedanke: ganz plötzlich verändert sich eine Umgebung. Und so schnell und so spontan wie sie entstanden ist, kann die Veränderung auch rückgängig gemacht werden.
In der Stadt- und Raumentwicklung nutzt man diese Methode um mit kleinen, schnellen, risikoarmen und kostengünstigen Schritten eine Veränderung von Orten oder Räumen anzustiften.
Pop-Up steht durch seinen spontanen und veränderbaren Charakter auch für "Ausprobieren und Evaluieren".
Pop-Up-Plätze können kleine Experimente im Straßen-/ Stadt- und Dorfraum sein. Sei es eine temporäre Sperrung einer Straße für eine Spielaktion, das Einrichten eines Wochenend-Cafés auf dem Platz vor der örtlichen Bank oder das Ausrollen von Rasenfläche auf Parkplätzen. Sie haben alle gemeinsam, dass kurzfristig der Raum oder Ort für eine andere Nutzung verändert werden kann.
Für die Pop-Up-Ideen sollte das notwendige Mobiliar mobil sein und die Fläche sollte nicht durch eine Baumaßnahme langfristig verändert werden.
Pop-Up in Stuhr kann alles sein! Mitmachaktionen, freie und geführte Angebote, Kultur und Gestaltungsmöglichkeiten oder einfach nur die Kaffeetafel vor der Haustür im öffentlichen Raum.
Das Thema für die Pop-Up-Plätze in Stuhr heißt „Bewegung und Begegnung“ und das Thema „Klimawandel“ darf auch mitgedacht werden.
Weitere Infos finden Sie im Infoblatt.
Hier gibt es eine Übersicht über alle Pop-Up-Plätze auf einer Karte!
Bericht Weser Kurier: Neue Pop-Up-Plätze in der Gemeinde Stuhr
Brinkum
In Brinkum haben die Lehrerin Kathi Kowalzik und die Hausmeister Gerhard Helget und Dirk Herberg-Bachmann zusammen ein System entwickelt, mit dem die an der KGS Brinkum vorzufindenden Zaunpfosten in einen praktischen Tisch umgewandelt werden können.
Die Projektmittel wurden für den Einkauf von Tischplatten verwendet. Der Befestigungsmechanismus für die Tischplatten wurde von den beiden Hausmeistern entwickelt. Seit Mai 2025 stehen nun erstmal 20 Tischplatten für Nutzung an der KGS zur Verfügung. Nach einer Experimentier- und Evaluationsphase sollen diese Aufbauten auch an anderen Orten in Brinkum zum Einsatz kommen.
Bericht Weser Kurier: KGS Brinkum erhält zwei Pop-Up-Klassenzimmer
Pop Up Tisch an der KGS© Gemeinde Stuhr
Die mobile Pumptrackanlage „VADUZ“ ist ab dem 20.06. bis zum 10.07.2026 als zweiter Pop‑Up‑Platz in Brinkum geöffnet. Finanziert durch die Pop‑Up‑Gelder des Ortsteilfestes entsteht hier ein moderner Begegnungs‑ und Bewegungsort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Während der drei Wochen finden vielfältige Aktionen statt – von der Projektwoche der KGS Brinkum über Presse‑Vorstellung bis hin zu Ferienspaß des Jugendtreffs Haus am Wall und einem gemeinsamen Abschlussgrillen.
Auf der Bahn erlaubt ist alles, was sich muskelbetrieben bewegt – Fahrräder, Skateboards, Inlineskates oder Stunt‑Scooter. E‑Scooter und andere Elektrofahrzeuge bleiben aus Sicherheits‑ und Oberflächenschutzgründen tabu.
Ein Pumptrack funktioniert über das sogenannte „Pumping“: Durch aktives Entlasten bergauf und kraftvolles Drücken bergab entsteht Schwung – ganz ohne Pedale. Helm ist Pflicht, Schoner werden empfohlen, und ein kurzer Bike‑Check sorgt für Sicherheit.
Besonders nachhaltig: Der Ecopumptrack besteht aus Kunststoffabfällen, die sonst nicht recycelt werden könnten. Aus einem Berg Restmaterial wurde so eine attraktive, langlebige Bewegungsfläche geschaffen, die Groß und Klein begeistert.
Moordeich
Im Biotop - unweit des Sportgeländes des TV Stuhrs - laden eine neue Tischtennisplatte sowie eine Tribüne zum Spielen und Ausruhen ein. Kooperationspartner der Gemeinde für den Pop-Up-Platz in Moordeich ist der TV Stuhr.
Im Rahmen des langen Fußballwochenendes des TV Stuhr vom 27. bis 29. Juni 2025 organisierte das Pop-Up-Team zusammen mit dem Sportgarten Bremen e.V. und dem Sportverein Bremen 1860 einen kostenlosen Parcour- und Freerunningworkshop für Groß und Klein. Von 11:00 bis 15:30 Uhr konnten die Teilnehmer*innen Backflips, Frontflips, Kongs, Lazies and Dashes üben. Für den Schnupperkurs stellte der Bremer Sportgarten Parcour-Möbel bereit. Aber auch die Kulisse des Skatparks wurde von den Trainer*innen und den Kindern und Jugendlichen vielseitig genutzt.
Der Parcour-Sport ist eine Fortbewegungsart, die Schnelligkeit, Agilität und die Bewegungsmöglichkeiten des eigenen Körpers kombiniert, um von A nach B zu kommen. Dieser Sport ist besonders im urbanen Raum verbreitet, der für die Parcourläufer*innen einen besonderen Reiz durch die vorgegebene Architektur ausmacht.
Berichterstattung Weser Kurier: Pop-Up-Konzept in Moordeich: Kinder lernen Parcours-Sport
Front Flip
Action auf der Rampe
Aufwärmen im Kreis
Aufwärmen im Kreis
Der Pop Up Platz in Moordeich geht in eine neue Runde. Wie im letzten Jahr lädt die Tischtennisplatte zum Topspinnen, Netzrollern und Schupfball spielen ein. Dem ganzen Spektakel kann man von der Tribüne aus zusehen.
Das Projekt gliedert sich in bewährter Form an eine Veranstaltung des TV Stuhrs an. Zum großen Sportwochenende vom 7. bis 9. August wird eine temporäre Legal Plain aufgebaut und unter Anleitung können Kinder und Erwachsene in die Welt des Graffiti-Sprayens eintauchen. Das Angebot ist kostenlos.
Eine „Legal Plain“ (auch Hall of Fame oder legale Spray-Fläche) ist ein ausgewiesener Ort im öffentlichen Raum zum Sprayen. Auf diesen Flächen ist das Sprayen von Graffiti und Street-Art erlaubt.
Groß Mackenstedt
Am Freitag, 29. August 2025 öffnete sich der über die Landesmittel „Zukunftsräume Niedersachsen“ angeschaffte Überseecontainer zum ersten Mal. Mit einem kleinen Volleyball-Turnier, etwas Grillgut und kühlen Getränken feierte das Organisationsteam des Groß Mackenstedter Pop-Up-Platzes die Einweihung. Der Einladung zur Einweihung folgten viele Einwohner*innen des Ortsteils und auch befreundete Sportvereine wie der TV Stuhr und der Jahn Brinkum e.V. nahmen am kleinen Volleyball-Turnier teil.
Pünktlich um 16:00 Uhr begrüßte Bürgermeister Stefan Korte Besucher*innen auf der freien Fläche am Mittelweg, die gemeinhin als Bolzplatz bekannt ist. Mit der Einrichtung des Containers und der Bespielung dieser Fläche erhofft man sich, hier den Impuls für eine neue Dorfmitte und Aufenthaltsfläche für alle Bewohner*innen von Groß Mackenstedt zur etablieren. Henning Barjenbruch und Sabine Sparkuhl ließen im Name des gesamten Orga-Teams die Entstehungsgeschichte der Idee Revue passieren und hoffen darauf, dass „hier am Mittelweg alle Generationen aus Groß Mackenstedt zusammenkommen werden“.
Bei einem kleinen Freundschaftsturnier wurde auch die Volleyballanlage eingeweiht. Teams des TV Stuhrs, des Jahn Brinkums sowie der freiwilligen Feuerwehr Groß Mackenstedt standen sich freundschaftlich gegenüber.
Der Container ist die Lagerfläche für verschiedene Spielgeräte wie einer Volleyballanlage, Fußbällen und Federball-Equipment, bietet aber auch Platz für Sitzgarnituren. Dieser und der Inhalt steht allen Anwohner*innen zur Verfügung und kann über die freiwillige Feuerwehr in Groß Mackenstedt angefragt werden. Es stehen noch Mittel für den Pop-Up-Platz zur Verfügung. Hier sind nun die Groß Mackenstedter gefragt.
Kreiszeitung 24.08.2025: Gemeinschaft in Groß Mackenstedt - Pop-Up-Platz macht spontanes Miteinander möglich
Kreiszeitung 01.09.2025: Pop-Up-Platz in Groß Mackenstedt eröffnet: Ort der Begegnung für jederman
Weserkurier 01.09.2025: Bolzplatz in Groß Mackenstedt: Neer Pop-Up-Platz eingeweiht
Mittelpunkt des Pop-Up-Platzes ist ein 15 ft. Seecontainer, der Sitzmöglichkeiten,Spielgeräte und Sportgeräte beherbergt.
Seckenhausen
Die Seckenhausener Pop-Up-Plätze sind fest in der Hand der Kinder und Jugendlichen aus dem Ortsteil. Gleich zwei Projekte konnten im Frühjahr geplant und im Sommer umgesetzt werden.
Zusammen mit den Teamer*innen der Ev.-luth. Kirchengemeinde Brinkum/Seckenhausen entsteht vorerst auf der Rasenfläche hinter der Kirche ein gemütlicher Aufenthaltsort im Freien mit selbstgebauten Möbeln aus Europaletten.
Die Idee dazu stammt von den Jugendlichen aus dem Ortsteil und auch an der Umsetzung haben diese tatkräftig mitgewirkt. In einem Bauworkshop vom 23. bis 25. Mai 2025 wurden drei mobile Sitzlandschaften, ein Tresen sowie zwei kleinere Bänke gebaut. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass im Bauprozess Wiederverwendung auch eine Rolle gespielt hat. Die Wimpelketten sind aus alten Stoffen des roten Fadens (DRK) und die Sitzkissen wurden aus den Bannern der Ortsteilfeste Stuhr, Seckenhausen und Heiligenrode hergestellt. Eingeweiht wurde der Platz mit einer Silentdisco am 27. Juni 2025. Jugendliche aus der gesamten Gemeinde sind der Einladung der evangelischen Kirchengemeinde Brinkum gefolgt und haben zusammen mit dem Pop-Up-Team gemütlich bis um Sonnenuntergang den Platz hinter der Kirche mit Leben gefüllt.
Die mobilen Palettenmöbel lassen sich in einzelne Sitzgruppen aufstellen, können aber auch zu einem Gesprächskreis-Setting umgeschoben werden. Des Weiteren gibt es vor Ort eine Theke, die als Präsentationsfläche oder als Tresen verwendet werden kann.
Schauen Sie selbst einmal vorbei!
Wiese hinter der Kirche
Holzpaletten
Bei der Arbeit
Bauteam
Palettenmöbel am ersten Tag
Deko Team
Am Sägen
Bauteam
Paletten Lounge
Pop Up Platz Seckenhausen
Banner Pop Up Platz
Pop Up Platz Seckenhausen
BauTeam II Am Freitag, 22. August 2025, kamen skatebegeisterte Kinder in Seckenhausen an der Grundschule zusammen um gemeinsam mit dem Projektteam Pop-Up-Plätze und Annika Meier aus dem Fachdienst Verkehr auf eine Expedition durch Seckenhausen zu starten. Vollgepackt mit tollem Equipment wie Skateboard, Scooter, Rollerblades und BMX machte sich der Erkundungstrupp auf den Weg.
Pünktlich um 15:00 Uhr begrüßte Bürgermeister Stefan Korte die mutigen Teilnehmer*innen und wünschte den Kindern viel Spaß beim Skaten und entdecken von geeigneten Orten der Safari. Vom Schulhof über den „Hühnerweg“ am Sportplatz bis zur Martin-Luther-Kirche in der Industriestraße – mit Dauer der Dorfsafari nahmen auch die Fähigkeiten der Kids zu und ihr Skate-Kunststücke wurden immer virtuoser. Der eine Platz war „Okay“, am anderen laden die kleinen Kieselsteine zum „driften“ ein und es gibt viel Platz zum Anlauf nehmen, auf der gepflasterten Fläche hinter der Martin-Luther-Kirche machte das Skaten am meisten Spaß und mit der passenden Musik ließen alle Teilnehmer*innen die Expedition ausklingen.
Die Erfahrungen und Ergebnisse der jeweiligen Evaluation der Plätze fließen nun im Nachgang in die Aufarbeitung der Anleitung für die Nutzung des „mobilen Skateparks“ ein. Dieser wird dann an einem geeigneten Standort für die Kinder in Seckenhausen zur Ausleihe zur Verfügung stehen.
Die Dorfsafari ist Ergebnis eines längeren Beteiligungsprozesses, welcher im Januar diesen Jahres im Rahmen des Projektes „Pop-Up-Plätze – Räume der Möglichkeitsforschung“ initiiert wurde. Zusammen mit dem Schüler*innenrat der Grundschule Seckenhausen entwickelte das Pop-Up-Team einen zweiten Pop-Up-Platz für Seckenhausen. Voraussetzung für die Überlegungen war es, ein Bewegungsangebot zu schaffen, dass eigenständig durch die Kinder aufgebaut werden kann. Die Entscheidung fiel für mobile Skaterampen. In einem weiteren Schritt identifizierten die Grundschulkinder auf einer Karte mögliche Standorte für einen mobilen Mini-Skate-Park - drei dieser Orte wurden im Rahmen der Dorfsafari aufgesucht und von den Kindern und Eltern evaluiert. Begleitet wurde der Findungsprozess von Britta Buttelmann, Grundschullehrerin und gleichzeitig stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Stuhr. Sie lobte den Prozess und begrüßte es sehr, dass Kinder sich diesem hohen Maße einbringen konnten.
Weser Kurier 25. August 2025: Kinder testen Stadtorte für Pop-Up-Skatepark in Seckenhausen
Weser Kurier 1. Dezember 2025: Pop-up-Skatepark in Seckenhausen: Die mobilen Rampen sind da
Pylonen und Menschen, die Skaten im Hintergrund
Ein Kind Trägt mit seiner Mutter eine Skaterampe
Die Kinder werden vom Bürgermeister Stefan Korte begrüßt
Zwei Kinder auf Inlineskates
Ein Kind auf einem BMX
Ein Kind auf InlineSkates
Kinder sitzen auf den Rampen und unterhalten sich mit erwachsener Person Auch im Jahr 2026 wird die selbstgebaute Palettenlounge wieder auf der Wiese hinter Kirche zu sehen sein. Kommt vorbei und ruht euch aus.
Eine Einweihung der Chill-out-Area beginnt mit einer geplanten Silentdisko am 26. Juni 2026.
Stuhr
Seit dem 10. Mai 2025 stehen die Pop-Up-Möbel im Ortskern Stuhr nun vor dem alten Postgebäude in der Stuhrer Landstraße 45.
Die bunten Sitz- und Bewegungsmöbel sowie ein Tisch und farbenfrohe Stühle laden zum Verweilen und oder Bewegen ein.
Einmal in der Woche, wenn der Rote Faden des DRKs geöffnet hat, lässt sich neben einem angenehmen und familiären Shopping-Erlebnis auch noch eine kleine Tasse Kaffee in der Sonne genießen.
Gespräch am Pop Up Tisch
Blick auf Kartonstadt
Plakat Klima- Umweltschutztag & Tag der Städtebauförderung
Blick auf Kartonstadt 2
Drei Hochbeete, eine bunte Sitzbank sowie ein Eisautomat sind neben dem Eingang zum Bürgerbüro
Ein weiterer Pop-Up-Platz im Ortsteil Stuhr ist das temporäre Eiscafé am Bürgerbüro. Seit Anfang Juli 2025 können Besucher*innen des Bürgerbüros oder Passant*innen verschiedene Eissorten genießen.
Der Pop-Up-Platz ist mit geringen finanziellen Mitteln entstanden. Drei selbstgebaute Hochbeete aus dem Baumarkt grenzen die Fläche zu den bestehenden Parkplätzen ab. Eine Bank aus einzelnen Stühlen lädt zum Verweilen ein. Viele lokale und insektenfreundliche Stauden erfüllen den Ort nicht nur mit angenehmem Duft, sondern bieten auch den heimischen Insekten die Möglichkeit für eine „Verschnaufpause“.
Mit einem Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zur Inanspruchnahme von öffentlichem Verkehrsgrund gemäß §46 Abs. 1 Nr. 8 StVO wurden zwei Parkplätze für diesen Platz bis Ende Oktober freigestellt.
Sie haben auch Lust einen Parkplatz umzugestalten? So einfach kann es gehen!
Nachmachen erwünscht!
Fahrenhorst
Im Ortsteil Fahrenhorst stehen bereits zwei gelbe Tribünen sowie Liegen auf der Wiesenfläche neben dem Spielplatz am Bürgerhaus. Diese Elemente laden zum Verweilen ein und bilden den Auftakt für weitere temporäre Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen des Projekts „Pop‑up‑Plätze – Räume der Möglichkeitserforschung“ der Gemeinde Stuhr. Das Vorhaben wird im Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ durch das Land Niedersachsen unterstützt und verfolgt das Ziel, die Ortskerne aller acht Ortsteile zu beleben.
Für Fahrenhorst werden derzeit zusätzliche Ideen gesammelt, um die Fläche weiter aufzuwerten und neue Formen der Nutzung zu ermöglichen. Pop‑up‑Angebote können vielfältig sein – von Mitmachaktionen über kulturelle Formate bis hin zu temporären Begegnungsorten wie einer Kaffeetafel im öffentlichen Raum.
Für die Umsetzung geeigneter Ideen steht weiterhin Budget zur Verfügung. Vorgesehen ist ausschließlich mobiles Mobiliar, das die Fläche nicht baulich verändert.
Bis zum 31. Mai 2026 können Vorschläge für die Nutzung der Wiesenfläche neben dem Bürgerhaus eingereicht werden. Ziel ist es, den Ortsteil Fahrenhorst langfristig lebendiger zu gestalten und neue Impulse für das gemeinschaftliche Miteinander zu setzen.
Hier geht es zur Umfrage: https://www.stuhr.de/PopUpFahrenhorst
Heiligenrode
Auf der Klosterhofwiese in Heiligenrode entsteht in diesem Jahr ein Pop‑up‑Platz, der gemeinsam mit örtlichen Vereinen konzipiert wurde. Ziel ist die Aufwertung des Areals und die Schaffung eines Ortes, der Schutz vor Witterung bietet, Aufenthaltsqualität für Familien und Gruppen schafft und Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten eröffnet.
Eine erste Vorstellung des geplanten Bereichs vermittelt die bereitgestellte Visionsskizze. Der Aufbau des Pop‑up‑Platzes ist für das Wochenende des 15. und 16. August 2026 vorgesehen. Im Rahmen einer 48‑Stunden‑Aktion soll die Fläche gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern gestaltet und weiterentwickelt werden.
Besonders willkommen sind Personen mit handwerklichen Fähigkeiten, mit Erfahrung im Kochen oder Backen für Gruppen oder mit Kenntnissen in der Gestaltung und Planung von Mobiliar. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.
Die Aktion wird getragen von: Heimatverein Heiligenrode, Freiwillige Feuerwehr Heiligenrode, der Mühlen‑Gemeinschaft, dem TSV Heiligenrode, St. Marien sowie der Landjugend Heiligenrode in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Stuhr.
Varrel
Der Dorfplatz in Varrel bildet seit jeher das Zentrum des gemeinschaftlichen Lebens. Er dient als Ort des Austauschs, als Treffpunkt für Vereine und Gruppen sowie als Schauplatz traditionsreicher Veranstaltungen wie dem Pfingstbaumsetzen oder dem Aufstellen des Weihnachtsbaums.
In den kommenden Wochen wird ein Teilbereich des Platzes zu einem temporären Pop‑up‑Treffpunkt umgestaltet. Durch neue Sitzbänke, farbenfrohe Bepflanzungen und ein Büchertauschregal entsteht ein Bereich, der zum Verweilen und zur Begegnung einlädt.
Der Pop‑up‑Platz soll jedoch nicht nur eine optische Aufwertung darstellen, sondern als offener Raum für Ideen und Aktivitäten dienen. Vorgesehen ist ein vielseitig nutzbarer Ort für Kreativität, Austausch und gemeinschaftliches Engagement:
Ob Strickrunde, Spielenachmittag oder gemeinsames Kaffeetrinken – der Pop‑up‑Platz steht allen Bürgerinnen, Bürgern und Vereinen offen, die diesen Raum aktiv mitgestalten möchten.
Der neu geschaffene Bereich lädt dazu ein, Platz zu nehmen, Bücher zu tauschen und eigene Ideen einzubringen, um den Dorfplatz nachhaltig zu beleben.
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